Mountainbiken im Himalaya
Höhe ist hier kein sportliches, sondern ein medizinisches Thema.

Ladakh, Zanskar, Mustang, die Wege rund um den Kailash — das waren die Ziele, die unter dieser Domain ab 1999 als geführte Expeditionen verkauft wurden. Die Anforderungen haben sich seither nicht geändert.
Höhenanpassung ist nicht verhandelbar
Oberhalb von etwa 2.500 Metern kann die Höhenkrankheit auftreten, und sie trifft Fitte wie Untrainierte. Entscheidend ist die Schlafhöhe: Sie sollte pro Tag nur moderat gesteigert werden, mit eingelegten Ruhetagen. Wer mit dem Flugzeug direkt auf große Höhe anreist, braucht Tage, bevor an Belastung zu denken ist. Verschlechtern sich Symptome, ist Absteigen die einzige verlässliche Maßnahme.
Permits und Zugang
Viele Regionen im Himalaya sind grenznah und nur mit Genehmigung zugänglich; Regelungen ändern sich und werden regional unterschiedlich gehandhabt. Das ist kein Detail für unterwegs, sondern Teil der Reisevorbereitung.
Saison und Selbstständigkeit
Die Fenster sind eng und werden von Wintersperren und Monsun bestimmt. Auf den Strecken gibt es über weite Abschnitte weder Werkstatt noch Ersatzteil: Werkzeug, Speichen, Schaltauge und die Fähigkeit, das eigene Rad zu reparieren, gehören zur Grundausstattung.
Hinweis: Zugangsrechte, Sperrungen und Saisonzeiten ändern sich. Die Angaben hier beschreiben den Charakter der Region — verbindlich ist immer die aktuelle Auskunft der örtlichen Behörden und Grundeigentümer.