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Mountainbiken in den USA und in Kanada

Von der Wüste in Utah bis zum Regenwald an der Westküste.

Landschaft: USA & Kanada
Foto: Albert Backer · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Nordamerika hat den Mountainbike-Sport hervorgebracht, und die Reviere sind so verschieden wie der Kontinent groß ist.

Rocky Mountains

Hochgebirge mit langen Anstiegen, dünner Luft und trockener Hitze. Viele Trails liegen deutlich über 2.000 Metern — auch hier ist Akklimatisierung ein Thema, wenn man aus dem Flachland anreist. Gewitter am Nachmittag sind im Sommer verbreitet.

Wüstenreviere im Südwesten

Slickrock, Sandstein und offener Fels prägen den Südwesten. Der Grip auf trockenem Sandstein ist außergewöhnlich gut, die Bedingungen sind es nicht: kaum Schatten, keine Wasserquellen, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Wasser ist hier Ausrüstung, nicht Verpflegung.

Nationalparks und Wilderness

In US-Nationalparks sind Räder in der Regel auf Straßen und ausgewiesene Wege beschränkt, und in ausgewiesenen Wilderness-Gebieten sind sie generell nicht erlaubt. Auf Flächen anderer Behörden gelten wiederum eigene Regeln. Vor der Tour die Zuständigkeit klären.

Kanadische Westküste

Küstennaher Regenwald mit dauerhaft feuchten Böden, Wurzeln, Holzelementen und einer Trailkultur, die stark auf Abfahrt ausgerichtet ist. Nasses Holz ist rutschig — hier zählt Fahrtechnik mehr als Federweg.

Hinweis: Zugangsrechte, Sperrungen und Saisonzeiten ändern sich. Die Angaben hier beschreiben den Charakter der Region — verbindlich ist immer die aktuelle Auskunft der örtlichen Behörden und Grundeigentümer.